Die Laktatschwelle ist die Belastungsintensität (Pace oder Watt), bei der die Laktatproduktion die Laktatclearance gerade noch übersteigt oder exakt gleicht. Sie markiert den Übergang vom rein aeroben in den gemischten aerob-anaeroben Stoffwechsel.
Die Laktatschwelle ist der wichtigste Leistungsparameter für Ausdauersportler. Sie bestimmt deine nachhaltigste Wettkampfleistung, deine optimalen Trainingszonen und zeigt Trainingsfortschritte objektiver als Herzfrequenz oder subjektives Empfinden.
Es gibt zwei wesentliche Schwellen: LT1 (aerobe Schwelle, ca. 2 mmol/L) markiert den Beginn messbarer Laktatakkumulation — unterhalb davon läuft der Körper fast rein aerob. LT2 (anaerobe Schwelle, ca. 4 mmol/L) ist die höchste Intensität bei der Laktat noch stabil bleibt — der maximale Steady-State.
Im Stufentest: Der Sportler belastet stufenweise (z.B. alle 3–5 Min um 20–30 W oder 20–30 Sek/km steigend). Am Ende jeder Stufe wird Kapillarblut abgenommen (Ohrläppchen oder Fingerkuppe) und Laktat gemessen. Die Laktatkurve zeigt dann LT1 und LT2.
Es gibt mehrere wissenschaftlich validierte Methoden: Mader (fixe 4 mmol/L), Dmax (geometrische Methode nach Cheng), Modified Dmax (Jamnick 2018), Dickhuth IAT, Log-Log-Transformation (Beaver). LactateThreshold berechnet alle 7 Methoden parallel.
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Mit LactateThreshold berechnest du Laktatschwelle direkt aus deinen Stufentest-Daten.
Demo startenDie Laktatschwelle ist dein "Limit" beim Ausdauersport — die Intensität, ab der Laktat im Blut messbar steigt. Unterhalb davon: rein aerob, lang durchhaltbar. Oberhalb: Laktat akkumuliert, du musst das Tempo reduzieren.
LT1 (aerobe Schwelle) liegt typischerweise bei ca. 2 mmol/L. LT2 (anaerobe Schwelle) liegt bei 3,5–4,5 mmol/L je nach verwendeter Berechnungsmethode. Mader definiert LT2 fest bei 4 mmol/L, andere Methoden berechnen sie individuell.
Durch systematisches Training: Viele Kilometer im Grundlagenbereich (unter LT1) verschieben LT1 nach oben. Tempoeinheiten nahe LT2 verbessern die anaerobe Schwelle. Die Verbesserung ist über Laktattests objektiv messbar.
Ja, aber ungenauer. HF-basierte Methoden (Garmin, Firstbeat) schätzen die Laktatschwelle aus Herzfrequenzdaten. Für ernsthafte Diagnostik ist ein echter Laktattest mit Blutabnahme deutlich präziser.
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