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Trainingswissenschaft

Laktattest Kosten: Labor, mobil oder selbst gemacht?

KH
Kristian Hoffmann
Founder, LactateThreshold
7 min Lesezeit

Ein Laktattest im Labor kostet 80–250 €. Ein Selbsttest mit portablen Gerät liegt bei 30–80 € pro Test. Wir brechen alle Kostenfaktoren herunter.

Laktattest im Labor

Professionelle Leistungsdiagnostik in einem Sportmedizinischen Institut oder einer sportwissenschaftlichen Einrichtung bietet höchste Validität. Ein Standard-Stufentest mit Laktat, Herzfrequenz und optional Spirometrie kostet in Deutschland zwischen 80 € und 250 €. Spezialisierte Institute mit zusätzlicher VO2max-Messung verlangen 200 € bis 450 €.

  • Standard-Stufentest (Laktat + HF): 80–150 €
  • Erweiterter Test mit Spirometrie: 150–250 €
  • VO2max + Laktat + EKG: 200–450 €
  • Vorteil: Höchste Validität, ärztliche Betreuung
  • Nachteil: Termin nötig, Reisezeit, hohe Kosten bei Häufigkeit

Mobile Diagnostik & Coaches

Viele Trainer und mobile Diagnostik-Anbieter bieten Laktattests vor Ort an — im Verein, im Studio oder zu Hause. Die Kosten liegen bei 50 € bis 120 € pro Test. Der Vorteil: Flexibilität und oft enge Einbindung in das Training. Der Nachteil: Qualität variiert stark je nach Equipment und Erfahrung des Testers.

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Selbsttest: Die Kosten im Detail

Mit einem portablen Laktatmessgerät kannst du den Test selbst durchführen. Die Anschaffungskosten für ein Gerät liegen bei 150 € bis 500 €. Pro Test fallen Kosten für Teststreifen an (ca. 1–3 € pro Stück, je nach Gerät). Bei 4 Tests pro Jahr und einem Gerät über 3 Jahre liegen die Kosten pro Test bei etwa 15–30 €.

  • Lactate Pro 2: ca. 300–400 € Gerät, 1,50 €/Streifen
  • EKF Lactate Scout Sport: ca. 350–450 € Gerät, 2–3 €/Streifen
  • Nova Lactate Plus: ca. 150–250 € Gerät, 1–2 €/Streifen
  • Software-Auswertung: Kostenlos (LactateThreshold)
  • Gesamtkosten über 3 Jahre (4 Tests/Jahr): ca. 15–30 €/Test

Welche Variante passt zu dir?

Für den Einstieg oder gelegentliche Kontrolle ist ein Selbsttest die kostengünstigste Option. Für eine detaillierte Initialdiagnostik, bei gesundheitlichen Fragestellungen oder für Wettkampf-Vorbereitung auf höchstem Niveau lohnt sich das Labor. Viele Athleten kombinieren beides: Einmal jährlich Labor, dazwischen Selbsttests für das Monitoring.

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Wenn du bereits Werte hast, gehe zur zentralen Auswertungsseite oder starte die Demo mit Beispielwerten.

Warum du der Auswertung vertrauen kannst

LactateThreshold macht aus Messwerten keine scheinbar exakten Versprechen. Die App zeigt Kurve, Methodenvergleich, plausible Schwellen und die Grenzen deines Testprotokolls transparent an.

Methodenvergleich statt Einzelwert-Blackbox
Klare Trennung von LT1, LT2, VLamax und Trainingszonen
Grenzen der Selbstmessung werden sichtbar benannt
Trainingsempfehlung, keine medizinische Diagnose

Häufige Fragen

Lohnt sich ein eigenes Laktatmessgerät?+
Ab 3–4 Tests pro Jahr amortisiert sich ein Gerät gegenüber Laborkosten. Bei regelmäßigem Monitoring (alle 2–3 Monate) ist der Selbsttest deutlich günstiger.
Sind die Streifen beim Selbsttest teuer?+
Je nach Gerät 1–3 € pro Streifen. Ein Stufentest mit 7 Stufen benötigt 7 Streifen = 7–21 € pro Test. Das ist immer noch deutlich günstiger als ein Labortest.
Gibt es günstige Alternativen ohne Blut?+
Ja, aber mit Einschränkungen. Herzfrequenz-basierte Schätzungen (Conconi, HF-Drift) oder Power-Curve-Analysen sind kostenlos, aber weniger valide. Für präzise Zonen ist ein Bluttest unverzichtbar.

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